Latein

Die Lateinklassen-Exkursion ins Museum August Kestner

Am Freitag, den 25.3.2022 besuchten die beiden Lateinklassen 6c und 6d mit ihren Lehrkräften Herrn Rox und Frau Walkling das Museum August Kestner in Hannover.

Ziel der Exkursion war die Ausstellung von antiken Gegenständen der Griechen und Römer.

Zum Museum gelangten die Klassen mit der Straßenbahn ab Sarstedt. In Hannover angekommen machten sie eine kleine Frühstückspause vor dem neuen Rathaus, da das Museum noch nicht geöffnet war. Nach der Öffnung des Museums legten die Schüler zuerst ihre Jacken und Rucksäcke in Schließfächer. Danach lernten sie ihre Museumsführerin kennen. Sie erklärte ihnen, wie man sich im Museum zu verhalten hat, und zeigte den Schülern ein Hausmodell von den Römern. Dort konnten sie ihr Wissen aus dem Unterricht anwenden. Später besichtigten sie ein großes Mosaik und sprachen über die Entstehung und Funktion von Mosaiken. Anschließend konnten sich Freiwillige wie die alten Römer kleiden. Dabei wurde über die Kleidung der damaligen Zeit gesprochen. Einige Zeit später durften die Schüler ein eigenes, kleines Mosaik in der Werkstatt anfertigen. Die Motive hierfür waren Teile des großen Mosaiks. Jeder Schüler durfte sich ein Motiv aussuchen. Die Museumsführerin erklärte alles ausführlich, so dass es wenig Schwierigkeiten gab. Während sie das Mosaik machten, erzählte die Museumsführerin eine Legende über das große Mosaik aus der Ausstellung.
Nach dem Museumsbesuch war noch Zeit für eine Mittagspause, die wieder vor dem neuen Rathaus stattfand. Anschließend liefen sie zurück zur U-Bahn und fuhren zurück nach Sarstedt. An der Schule gab es noch eine kurze Nachbesprechung mit der Lehrerin über die Erlebnisse des Tages.

Die Exkursion sollte den Schülern zeigen, wie das Leben der Römer aussah und was sie damals machten. Der Museumsbesuch war eine interessante Abwechslung zum Schulunterricht. Mit den Eindrücken können sich die Lateinklassen nun alles viel besser vorstellen, als nur aus Büchern zu lernen.

Ein Bericht von Julia Drüphake, 6D


Iter fecimus Augustam Treverorum

Lateinfahrt nach Trier

Zum zweiten Mal fand vom 16.09. – 20.09.2019 unsere Lateinfahrt nach Augusta Treverorum (Trier) statt, die älteste Stadt Deutschlands, die bereits 17.v.Chr. von den Römern gegründet worden ist und mit der einzigen römischen Kaiserresidenz nördlich der Alpen ein wichtiges Zentrum der Antike bildete. Dreißig Schüler und Schülerinnen des 8. Jahrgangs brachen zusammen mit Hr. Grams und Fr. Schrameyer auf, um eine Zeitreise in die römische Antike zu unternehmen. Untergebracht waren wir in 3-er und 4-er Zimmern in der modernen Römerstadt-Jugendherberge, die direkt an der malerischen Mosel liegt. 

Nachdem wir am Dienstagmorgen in einem Stadtrundgang die wichtigsten römischen Bauwerke (Porta Nigra, Konstantinthermen, Konstantinbasilika etc.) erkundet hatten, führten wir nachmittags eine Fotorallye durch. Am Mittwoch stand als Höhepunkt der Trierfahrt ein Ganztagesausflug zur Villa Nennig mit ihren wunderschönen Mosaikfußböden und zur Villa Borg auf dem Programm. Letztere ist eine der größten römischen Gutshofanlagen, die wiederaufgebaut wurden und sehr gut veranschaulicht, wie fortschrittlich die Römer bereits waren  z.B. mit ihren Bädern oder der Fußbodenheizung. Auf dem Rückweg fuhren wir an der Saarschleife vorbei, ein wunderbares von Wasser entstandenes Naturwunder. Einige Unerschrockene unternahmen sogar mit Hr. Grams eine anstrengende Wanderung zum Fuß der Saarschleife und wieder den steilen Weg zurück.

Am Donnerstag bekamen wir eine Erlebnisführung, bei der ein römischer Centurio in Paraderüstung uns in das Geheimnis der Porta Nigra einweihte, vorher wurden wir aber alle zwangsverpflichtet zum Wachdienst in der römischen Armee und lernten, wie wir uns am besten gegen die germanischen Barbaren verteidigen. Am Donnerstagabend saßen wir dann noch gemütlich am Lagerfeuer und stärkten uns an selbst gebackenen köstlichen Stockbrot.

Insgesamt war es eine ganz tolle Fahrt, die viel Spaß gemacht hat!!!

Valete!